An die

Staatsanwaltschaft Köln

Per Fax an: 0221 – 4774050

Bergisch Gladbach, 22.11.2021

Strafanzeige und Strafantrag gegen Familienpsychologen Matthias Petzold

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit reiche ich Strafanzeige ein und stelle Strafantrag gegen Herrn Matthias Petzold, Inhaber der Praxis für Familienpsychologie – Prof. Dr. Matthias Petzold, Eifelstraße 33, 50677 Köln, wegen des Verdachts der Verleumdung, üblen Nachrede und Beleidigung und aller anderen in Betracht kommenden Delikte.

Der Sachverhalt:

Familienpsychologe Prof. Dr. Matthias Petzold hat im Rahmen eines Gutachtens zur Beurteilung meiner Erziehungsfähigkeit Verleumdungen und üble Nachreden über meine Person verbreitet und liefert den Gerichten dadurch, dass er mir trotz Beweis des Gegenteils die Eskalation der „Situation“ (zu den Hintergründen siehe: https://staatklautkinder.de/) zuschreibt, die Rechtfertigung, mich für die Freiheitsberaubung unserer Tochter verantwortlich zu machen.

A) Familienpsychologe Matthias Petzold hat im Rahmen eines Gutachtens zur Beurteilung meiner Erziehungsfähigkeit eine unwahre Tatsachenbehauptung über mich gegenüber u.a. dem Oberlandesgericht Köln und dem Familiengericht Bergisch Gladbach verbreitet, welche mich verächtlich zu machen geeignet war, und ist trotz Beweis des Gegenteils nicht bereit, selbige zu widerrufen. Ich stelle hiermit Strafantrag gegen Herrn Matthias Petzold wegen der nachfolgend gelistete Verleumdung (hilfsweise wegen übler Nachrede und Beleidigung) meiner Person:

[Der Kindesvater] trug maßgeblich [zur Konfliktspirale] bei, indem er den Kontakt zum Kind komplett verweigerte.“ (Gutachten des Familienpsychologen Matthias Petzold Seite 36, Abs. 3 Satz 4).

Diese Tatsachenbehauptung entspricht nicht der Wahrheit, denn:

Als die Jugendamtssozialmitarbeiterin Nicole Kompa vom Jugendamt Bergisch Gladbach am 21.08.2020 einen Hausbesuch ankündigte, stimmte ich diesem unter den Vorbehalten zu, dass ich Zeugen hinzuziehen und den Vorgang auf Video aufzeichnen würde (Anhang A2-3). Daraufhin teilte das Jugendamt mit, dass es vom Besuch absehe und mich wegen einer Überprüfung einer möglichen Kindeswohlgefährdung vor das Familiengericht bringen würde (Anhang A1). Ich habe gegenüber dem Jugendamt Bergisch Gladbach den Kontakt zum Kind wie hiermit nachgewiesen nicht (komplett) verweigert.

Mit Schreiben vom 30.09.2020 teilte das Amtsgericht Bergisch Gladbach mit, dass das Jugendamt sich davon überzeugen möchte, dass es unserer Tochter gut geht und ordnete ihre Vorstellung vor dem Familiengericht für den 14.10.2020 an (Anhang B6-B9). Am 04.10., 05.10. und 09.10.2020 habe ich Richter Verch in insgesamt vier Schreiben mitgeteilt, dass ich seine Anordnung nicht nachvollziehen könne und verlangt, dass man mir ein konkretes Fehlverhalten vorwirft oder die Kindeswohlgefährdungsvorwürfe gegen mich substanziiert (Anhang B1, B3, B4 und B5). Herr Verch lies dazu lediglich mitteilen, dass die Überprüfung des Kindeswohls per gesetzlichem Auftrag auf der Hand läge. Eine ordentliche Begründung hat er nicht dargelegt (Anhang B2). Aus meinen Schreiben ist ersichtlich, dass ich lediglich verlangt habe, dass das Gericht die Vorführung unserer Tochter rechtskonform begründet. Es wäre ein leichtes für Herrn Verch gewesen, sachlich darzulegen und rechtskonform zu begründen, warum das Gericht sich einen Eindruck von unserem Kind machen möchte. Dass ich einer rechtskonformen Anordnung Folge geleistet hätte, kann mir niemand absprechen. Den Kontakt zum Kind durch das Familiengericht habe ich wie hiermit nachgewiesen nicht (komplett) verweigert.

Mit Schreiben vom 21.10.2020 teilte Rechtsanwalt Michael Meyer aus Bergisch Gladbach mit, dass er mit mir und unserer Tochter ein Gespräch über die aktuelle Situation (gemeint ist das Verfahren vor dem Familiengericht) führen möchte (Anhang C5-C6). Daraufhin habe ich ihn mit Schreiben vom 23.10.2020 gebeten, darzulegen, warum ich meine Erziehungsfähigkeit vor Gericht beweisen müsse (Anhang C1-C4). Rechtsanwalt Meyer hat auf dieses Schreiben nicht geantwortet. Es wäre ein leichtes für Herrn Meyer gewesen, sachlich darzulegen und rechtskonform zu begründen, warum er sich im Auftrag des Gerichts einen Eindruck von unserem Kind machen möchte. Dass ich einer rechtskonformen Einladung Folge geleistet hätte, kann mir niemand absprechen. Den Kontakt zum Kind durch den Rechtsbeistand Michael Meyer habe ich wie hiermit nachgewiesen nicht (komplett) verweigert.

B) Familienpsychologe Matthias Petzold hat weiterhin eine vermeintliche Tatsache über mich gegenüber u.a. dem Oberlandesgericht Köln und dem Familiengericht Bergisch Gladbach verbreitet, die geeignet war mein Ansehen bei den Empfängern herabzuwürdigen, der ich den Wahrheitsgehalt abspreche. Ich stelle hiermit Strafantrag gegen Herrn Matthias Petzold wegen der nachfolgend gelisteten üblen Nachrede (hilfsweise wegen Beleidigung) über meine Person:

„… die von [dem Kindesvater] betriebene Eskalation“ (Gutachten des Familienpsychologen Matthias Petzold Seite 36 Abs. 3 Satz 2)

Eine Eskalation ist definiert als eine Verschärfung oder Ausweitung eines Konflikts. Wenn man sich als Einzelperson gegen (rechtswidrige!) Übergriffe durch eine Schulleiterin, das Jugendamt, das Familiengericht, das Schulamt, die Staatsanwaltschaft und das Strafgericht durch nicht mehr als zu Hause bleiben zur Wehr setzt, weil man als Vater einfach nur möchte, dass das eigene Kind während einer Pandemie und erklärtem nationalem Ausnahmezustand sicherheitshalber im Heimunterricht beschult wird, kann man von einer Eskalation durch meine Person schlicht nicht sprechen, denn zu Hause bleiben und Heimunterricht haben keine (logische) Steigerung. Das Jugendamt hatte trotz gegenteiliger Behauptung des Familienpsychologen Matthias Petzold – wie hier bewiesen – jederzeit Zugang zu unserem Kind, um seinem staatlichem Wachamtsauftrag entsprechend Art. 6 GG nachzukommen. Auch hier fehlt der Ausgangspunkt für eine Eskalation, denn eine Zustimmung ist gleichfalls nicht (logisch) steigerungsfähig.

C) Familienpsychologe Matthias Petzold hat weiterhin eine vermeintliche Tatsache über mich gegenüber u.a. dem Oberlandesgericht Köln und dem Familiengericht Bergisch Gladbach verbreitet, die geeignet war mein Ansehen bei den Empfängern herabzuwürdigen, der ich den Wahrheitsgehalt abspreche. Ich stelle hiermit Strafantrag gegen Herrn Matthias Petzold wegen der nachfolgend gelisteten üblen Nachrede (hilfsweise wegen Beleidigung) über meine Person:

„… seiner radikalen libertären Weltanschauung“ (Gutachten des Familienpsychologen Matthias Petzold Seite 36 Abs. 2 Satz 1)

Bis 1974 verwendete der Verfassungsschutz den Begriff „Radikalismus“ im Sinne von „als verfassungsfeindlich angesehene Bestrebungen“ (Wiki). Die Bundeszentrale für Politische Bildung schreibt, „Weder Gewaltbereitschaft noch Demokratiebekämpfung sind […] kennzeichnend für Radikalisierung, sondern vielmehr die Missachtung gesellschaftlicher Normen.“ (BPB)

Ich weise die Unterstellung, ich hätte eine radikale Weltanschauung zurück!

Ich habe keine verfassungsfeindlichen Bestrebungen und habe mich zu keiner Zeit für die Missachtung gesellschaftlicher Normen eingesetzt. Vielmehr habe ich mich viele Jahre mit Entwicklungsökonomie beschäftigt und war im Rahmen meiner Erkenntnissuche einige Jahre in Afrika. Schwerpunkt meiner Tätigkeiten war die Untersuchung der Auswirkungen, die ökonomische Institutionen oder deren Fehlen auf die wirtschaftliche und politische Entwicklung eines Landes haben. Eine freiheitliche Verfassung und ein funktionierender Rechtsstaat sind nach Erkenntnissen der von mir studierten Institutionenökonomik Grundpfeiler einer freien, wohlhabenden Gesellschaft. Aufgrund meiner Erfahrungen und Erkenntnisse setze ich mich für friedliche demokratische Reformen insbesondere in der Gestaltung globaler Politikfragen ein.

Meine Aufforderung, die o.g. Verleumdung und üble Nachrede über meine Person bei den Empfängern richtigzustellen, hat Familienpsychologe Matthias Petzold zurückgewiesen. Begründung des Herrn Petzold: „Mein Gutachten ist ja keine für die Öffentlichkeit angefertigte Publikation, sondern Ergebnis einer Beratung für das Gericht.“ (Anhang Email-Verkehr)

Ich bitte Sie, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten und mich über das Ergebnis des Ermittlungsverfahrens zu informieren.

Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich!

Hochachtungsvoll

Anlagen
Seite 36 Auszug aus Gutachten des Herrn Petzold
Email-Verkehr mit Herrn Petzold
Meine Abmahnung des Herrn Petzold wegen Verleumdung und übler Nachrede

Nachtrag am 16.06.2022

An die
Justizbeamtin [blank]
Staatsanwaltschaft Köln

Per Fax an: 0221 477 4050

Bergisch Gladbach, 16.06.22

Antrag auf Bestätigung meiner Strafanzeige gegen Matthias Petzold entsprechend § 158 StPO
961 AR 27/22

Sehr geehrte Frau [blank],

zu meiner Strafanzeige vom 22.11.2021 gegen den Familienpsychologen Petzold wegen Verleumdung, übler Nachrede und Beleidigung, bei der Staatsanwaltschaft Köln vermutlich unter dem Aktenzeichen [blank] geführten Verfahren, beantrage ich eine Bestätigung über den Eingang meiner Strafanzeige mit Angabe der Verletzten, Tatzeit, Tatort und angezeigter Straftat entsprechend § 158 Abs. 1 Satz 3 und 4 StPO. Weiter bitte ich um Mitteilung, welcher Staatsanwalt die Ermittlungen führt.

Durch die Dauer des Verfahrens entstehen uns schwere Nachteile. Deswegen veröffentliche ich meine Strafanzeige gegen Herrn Petzold unter Berufung auf § 34 StGB im Internet auf der Seite staatklautkinder.de. Auch weise ich darauf hin, dass Staatsanwälte bei der Entscheidung einer gesetzlich geregelten Rechtssache den Tatbestand der Rechtsbeugung durch Unterlassung oder Verschleppung einer Anklageerhebung, wenn sie aus rechtlicher Sicht (früher) indiziert war, erfüllen (BGH 4 StR 274/16).

Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich.

Hochachtungsvoll